Am Samstag, 26. Februar 2005, um 01.26 Uhr, wurde die Freiwillige Feuerwehr Forchheim durch die zuständige Polizeiinspektion mit der doch etwas merkwürdigen Durchsage: „In der Ludwigstraße 12 soll sich ein Brand entwickeln“ über Meldeempfänger alarmiert. Bereits wenige Minuten später befand sich der Forchheimer Löschzug (21/1, 30/1, 40/1) mit 18 Rothelmen an der Einsatzstelle.

Nachbarn teilten dem Einsatzleiter auf Nachfrage mit, dass sich die 84jährige Bewohnerin nicht mehr im Haus befindet, gleichzeitig konnte jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass sich noch weitere Personen im Haus aufhielten. Aus diesem Grund wurden zunächst zwei Trupps, mit schwerem Atemschutz ausgerüstet, zur Brandbekämpfung mit einem C-Rohr sowie zur Durchsuchung des kompletten Anwesens eingesetzt.

Ein noch relativ glimpfliches Ende nahm in den Abendstunden des 20. Dezember ein Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Forchheim, als die Einsatzkräfte zu einem angeblichen Kellerbrand in die Hans-Sachs-Straße gerufen wurden. Ein Anrufer aus der gleichen Straße hatte den "Brand" bei der Polizei gemeldet, die wiederum unverzüglich Alarm für die Wehr über Meldeempfänger auslöste. Der komplette Löschzug (drei Großfahrzeuge mit ELW 1) unter Leitung eines Zugführers und 24 Einsatzkräfte waren bereits fünf Minuten nach der Alarmierung vor Ort, konnten aber bei einer Überprüfung aller evtl. in Frage kommenden Adressen keinen Brand entdecken. Auch die vom Anrufer hinterlassene Adresse stimmte nicht, wie die Polizei vor Ort ermittelte.

Aufgrund der Alarmierung zum angeblichen Kellerbrand in der Hans-Sachs-Straße fuhren ein 19 und ein 20jähriger Feuerwehrmann, wie auch alle anderen am Einsatz beteiligten Kräfte, mit ihrem Privatfahrzeug in Richtung des Gerätehauses der Wehr in die Egloffsteinstraße. Auf Höhe der Brücke über den Main-Donau Kanal kam der PKW mit den zwei Kameraden aufgrund bislang noch nicht abschließend geklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte in das Brückengeländer. Anschließend schleuderte das Fahrzeug zurück auf die Fahrbahn, wo es quer zu stehen kam.

Aus bislang noch nicht abschließend geklärter Ursache geriet das alte Forchheimer Tierheim, gegenüber dem Neubau im Forchheimer Norden gelegen, am Montag, dem 29. November, kurz nach 14.00 Uhr im Brand. Zufällig vorbei fahrende Polizeibeamte hatten die Rauchentwicklung bemerkt und sofort der Polizeiinspektion gemeldet. Diese wiederum löste unverzüglich um 14.10 Uhr Alarm für die Forchheim Wehr aus.

Es ist Freitag, der 17. September, gegen 1.00 Uhr, als in 14 Ortschaften im Umkreis von Moggast sowie auch in Forchheim die Feuersirenen losheulen bzw. die Meldeempfänger der Feuerwehrleute Alarm auslösen. Großbrand in Moggast, die im ganzen Landkreis Forchheim bekannte Disco, die derzeit gottlob nicht in Betrieb ist, steht in Vollbrand. Weit über 100 Feuerwehrleute rücken mit ihren Fahrzeugen aus, um evtl. doch noch die dortige Gastwirtschaft, die Disco sowie Nebengebäude zu retten.

"Der LKW ist umgestürzt, blockiert alle Fahrspuren, steht in Vollbrand", so der erste Funkspruch des TLF Florian FO 21/2, das gleichzeitig mit dem Zugführerfahrzeug (Florian FO 11/1) an der Einsatzstelle auf der BAB A 73 in Fahrtrichtung Erlangen, wenige Meter nach der AS FO-Süd, eintraf.

Glimpflich verlief am Spätnachmittag des 11. Mai 2004 die Befreiung eines 7 jährigen Kindes, das im ersten Stock eines Einfamilienhauses in der Neuenbergstraße beim hantieren mit der elektrischen Rollosteuerung auf einem schmalen Balkon mit seinem Arm in den herunterfahrenden Fensterrollo geriet und sich aus dieser Lage nicht mehr befreien konnte.