Für kurzzeitige Aufregung bei den Anwohnern in der Hans-Sachs-Straße sorgte am Sonntag, 6. November gegen 21.15 Uhr, der Einsatz der Forchheimer Feuerwehr, die durch die Polizei zu einem Wohnungsbrand zum Anwesen Nr. 33 gerufen wurde.

Aufmerksame Nachbarn hatten in dem Mehrfamilienhaus bemerkt, dass in einer Erdgeschosswohnung ein installierter Rauchmelder Alarm ausgelöst hatte. Die Hausbewohner brachten daraufhin die Wohnungsinhaberin in Sicherheit und verständigten die Rettungskräfte.

Nach dem Großbrand im Ortsteil Buckenhofen am 4. Juni, bei dem ein 55jähriger Mann in den Flammen umkam, wurde die Feuerwehr Forchheim am Sonntag, 9. Oktober erneut zu einem Brand gerufen, bei dem eine 65jährige Frau qualvoll in den Flammen bzw. im Brandrauch starb.

Mit der Durchsage „Küchenbrand Herderstraße 1“ alarmierte die Polizeiinsp. Forchheim am besagten 9. Oktober um 13:20 Uhr die Einsatzkräfte der Forchheimer Wehr. Gemäß Ausrückeordnung verließen ab 13:23 Uhr in kurzen Abständen der ELW (Florian FO 11/1) mit einem Zugführer, das TLF 16/25 (Florian FO 21/1), das Drehleiterfahrzeug (Florian FO 30/1) sowie ein LF 16/12 (Florian FO 40/1) das Gerätehaus in der Egloffsteinstraße. Innerhalb kürzester Zeit trafen die Einsatzfahrzeuge mit 20 Frauen und Männern der Wehr in der im Forchheimer Norden gelegenen Herderstraße ein.

Ein kurzer aber äußerst heftiger Gewittersturm sorgte in den Abendstunden des 29. Juli für reichlich Arbeit für die Feuerwehr Forchheim sowie die Feuerwehren im östlichen Landkreis. Zwischen 21.30 Uhr und 24.00 Uhr mussten im Stadtgebiet sechs sowie im Landkreis weit über 20 Einsätze wegen herabgestürzter Äste bzw. auf Verkehrswegen liegender Bäume bewältigt werden.

Besonders tragisch endete der Sturm für einen 43jährigen Mann aus Rheinland-Pfalz, der sich zum Zeitpunkt des Gewitters auf dem Annafest, eines der bekanntesten und größten Volksfeste Frankens, aufhielt. Durch eine Windhose, die den „Gottla-Keller“, einem bekannten Szenetreff insbesondere für die Jugend, überquerte, brach ein ca. 30 cm starker Ast einer Kastanie ab und stürzte auf die Besucher herab. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsversuche kam für den 43jährigen jede Hilfe zu spät. Insgesamt 15 Jugendliche mussten ambulant behandelt bzw. mit teilweise schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht werden, eine 15jährige aus dem Landkreis Forchheim kam mit schwersten Verletzungen in die Erlanger Universitätsklinik.

Der Unglücksfall auf dem Annafest löste einen der größten Rettungseinsätze in der Geschichte Forchheims aus.

Zu einem Großbrand im Forchheimer Ortsteil Buckenhofen mit tragischem Ausgang wurden am Samstag, dem 4. Juni gegen 23.45 Uhr die Feuerwehren Forchheim und Buckenhofen gerufen. Das anfänglich als Zimmerbrand gemeldete Feuer entpuppte sich schließlich als offener Dachstuhlbrand im 1. OG der Fachwerkanwesens. Ein 55jähriger Hausbewohner kam in den Flammen um, eine vierköpfige Familie, die ebenfalls im Anwesens lebte, konnte sich noch rechtzeitig selbst in Sicherheit bringen. Durch den Vater wurden die beiden sieben und elf Jahre alten Kinder, die im Obergeschoss wohnten, im letzten Augenblick gerettet.

In den Abendstunden des 2. Juni 2005 ereignete sich auf dem Gelände des zentralen Auszeichnungslagers der Firma C&A ein schwerer Ölunfall, bei dem die Feuerwehr Forchheim über drei Stunden eingebunden war. Gegen 17.45 Uhr am besagten 2. Juni fuhr ein Lastkraftwagen beim rangieren so unglücklich über die im Hof verlegte Abdeckung der Wasserrinne, dass diese sich aufstellte und von unten in den Dieseltank des Fahrzeuges bohrte. Innerhalb kürzester Zeit flossen daraufhin 800 Liter Dieseltreibstoff auf den Hof des Lagers sowie über die Wasserrinne in den Kanal.

Am Sonntag, 1. Mai, gegen 3.10 Uhr ereignete sich auf der Kreisstraße von Forchheim nach Gosberg in Höhe Siegritzau ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem die 40jährige Fahrerin aus Fürth schwere Verletzungen erlitt und nur knapp dem Verbrennungstod entkam.

Vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit, so die Polizei, kam die Fahrerin mit ihrem VW Polo in Höhe Siegritzau von der Fahrbahn ab. Dabei überschlug sich das Fahrzeug und prallte schließlich gegen einen Baum.

Am Samstag, 26. Februar 2005, um 01.26 Uhr, wurde die Freiwillige Feuerwehr Forchheim durch die zuständige Polizeiinspektion mit der doch etwas merkwürdigen Durchsage: „In der Ludwigstraße 12 soll sich ein Brand entwickeln“ über Meldeempfänger alarmiert. Bereits wenige Minuten später befand sich der Forchheimer Löschzug (21/1, 30/1, 40/1) mit 18 Rothelmen an der Einsatzstelle.

Nachbarn teilten dem Einsatzleiter auf Nachfrage mit, dass sich die 84jährige Bewohnerin nicht mehr im Haus befindet, gleichzeitig konnte jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass sich noch weitere Personen im Haus aufhielten. Aus diesem Grund wurden zunächst zwei Trupps, mit schwerem Atemschutz ausgerüstet, zur Brandbekämpfung mit einem C-Rohr sowie zur Durchsuchung des kompletten Anwesens eingesetzt.