Verkehrsunfall A73 31.03.2016_2 Erneut ereignete sich auf der A 73 in Fahrtrichtung Nürnberg ein folgenschwerer Verkehrsunfall, bei dem Verkehrsteilnehmer schwere Verletzungen erlitten. Leider blieb es am diesem Tag nicht bei diesem einen Einsatz, gleich vier Mal musste die Forchheimer Feuerwehr in den Nachmittags- und Abendstunden des 31. März ausrücken.

Gegen 14.50 Uhr übersah der Fahrer eines Volvo im Baustellenbereich der Autobahn einen auf dem Standstreifen stehenden Ford, in dem noch ein Mann saß. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der Volvo. Der schwer verletzte Fahrer konnte sich jedoch noch selbst befreien. Dies konnte der ebenfalls schwer verletzte Ford-Fahrer nicht mehr, er wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die eingesetzten Wehren aus Forchheim und Hausen befreit werden.

Verkehrsunfall A73 31.03.2016_1 Die alarmierten Wehren hatten massive Probleme, mit den Einsatzfahrzeugen zu der Unglücksstelle zu gelangen. Aufgrund der eingeengten Fahrbahnen und der Tatsache, dass keine Rettungsgassen gebildet wurden, mussten die Wehren teilweise über die Anschlussstelle Forchheim-Süd in Fahrtrichtung Bamberg anfahren, um die benötigte Hilfe leisten zu können.

Aufgrund der schweren Verletzungen der Unfallbeteiligten landete auch ein Rettungshubschrauber auf der Autobahn, was zu einer beidseitigen Vollsperrung führte. Da dies genau in die Zeit des beginnenden abendlichen Berufsverkehrs fiel, kam es im Stadtgebiet sowie weiteren Straßen im Umfeld der Autobahn zu erheblichen Stauungen. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf rd. 60.000,-- Euro.

Kaum war die Feuerwehr Forchheim wieder in das Gerätehaus eingerückt, erfolgte die nächste Alarmierung gegen 16.40 Uhr. Personen hatten bei der Biogas Anlage in Serlbach eine Rauchentwicklung festgestellt und den Notruf gewählt. Mit mehreren Fahrzeugen einschließlich der Drehleiter rückten unsere Wehr sowie die ebenfalls alarmierte Wehr aus Reuth nach Serlbach aus. Hier stellte sich jedoch rasch heraus, dass Waldarbeiter in dem neben der Biogas Anlage befindlichen Wald lediglich Holzabfälle verbrannt hatten. Die noch brennenden Überreste wurden abgelöscht.

Noch in Serlbach erreichte die Feuerwehr um 16.57 Uhr die Mitteilung der Leitstelle Bamberg, dass im E-Center in der Bamberger Straße ein Brandmeldealarm (BMA) ausgelöst hatte. Der zuständige Einsatzleiter löste daraufhin in Serlbach nicht mehr benötigte Fahrzeuge aus dem Einsatz und lies die Fahrzeuge gemeinsam mit Fahrzeugen aus dem Gerätehaus zum E-Center fahren. Bei der Erkundung wurde festgestellt, dass eine Dampfentwicklung in der dortigen Metzgerei zur Auslösung des Alarms geführt hatte. Somit konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken und ihr eigentliches Ziel, das Gerätehaus in der Egloffsteinstraße, anfahren.

Um 17.36 Uhr führte der Weg der Rothelme bei der vierten Alarmierung nochmals nach Serlbach. Eine Joggerin hatte rund 300 Meter von der ersten Brandstelle entfernt ebenfalls eine Rauchentwicklung festgestellt. Die Einsatzkräfte des ausgerückten Löschfahrzeuges konnten das Feuer jedoch rasch löschen, bevor davon eine Gefahr ausgegangen wäre.

Mit diesem letzten „Ausflug“ nach Serlbach endete der Einsatzreigen am Donnerstag, dem 31. März.