Erneut wurde die Forchheimer Feuerwehr zu einem Schwelbrand in die Innenstadt gerufen. War es vor Weihnachten das Lokal „Tenne“, wo ein Schwelbrand nicht unerheblichen Schaden anrichtete, so war das Ziel des neuerlichen Einsatzes das Früchtehaus Karabag in der Hornschuchallee.

Mit dem Alarmstichwort „Dachstuhlbrand“ wurden die Forchheimer Rothelme am Montag, dem 25 Januar um 18:22 Uhr alarmiert. Innerhalb kurzer Zeit rückte der komplette Löschzug zur Einsatzstelle aus. Vor Ort stellte sich rasch heraus, dass sich an der westlichen Giebelseite bzw. im Spitzboden des mehrstöckigen Wohn- und Geschäftshauses ein Schwelbrand gebildet hatte.

Unter Einsatz von schwerem Atemschutz drangen zwei Trupps über das Treppenhaus sowie über die Drehleiter zum Brandherd vor, um die Verkleidungen zu öffnen bzw. den Schwelbrand abzulöschen. Wie der Tagespresse zu entnehmen ist, war die Evakuierung einer im 1. OG des Hauses wohnenden betagten und gehbehinderten Frau hierzu nicht erforderlich.

Nach einer Kontrolle des Brandumfeldes mit Wärmebildkameras konnte die Einsatzstelle kurz nach 20:00 Uhr von der Feuerwehr, die mit 25 Kräften und fünf Fahrzeugen vor Ort war, wieder verlassen werden. BRK und Polizei befanden sich ebenfalls mit zahlreichen Kräften an der Einsatzstelle.

Während der Löscharbeiten wurde die Hornschuchallee für den Verkehr komplett gesperrt. Hinsichtlich der Brandursachenforschung hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Die Schadenshöhe stand am 26.01. noch nicht fest.